Regionales
Entwicklungskonzept für den Naturpark Wildeshauser Geest
... 8. Maßnahmen
8.2 Maßnahmebereich: Sicherung und Entwicklung der Kulturlandschaft
In diesem Maßnahmebereich sollen zwei Leitprojekte durchgeführt werden. Beide zielen im Kern auf die Sicherung und Entwicklung der Kulturlandschaft, jeweils jedoch mit unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen:
Leitprojekt: Wiederherstellung und Aufwertung geesttypischer Landschaftselemente
| Ziel: |
Im Rahmen des Vorhabens sollen geesttypische
Landschaftselemente einschließlich der typischen Tier- und
Pflanzenarten exemplarisch wiederhergestellt und besucherwirksam
aufgewertet werden. Der Zusammenhang von "natürlicher"
Landschaft und landschaftsprägender Nutzung über die Jahrhunderte
soll Bevölkerung und Gästen in der Wildeshauser Geest anhand der
ausgewählten Landschaftselemente auf ansprechende Weise näher
gebracht werden. Das Bewußtsein für die nachhaltige Bedeutung der
umgebenden Landschaft soll geschärft werden. "Sanfte"
Präsentationsformen sollen dabei im Vordergrund stehen, um auch
sensible Landschaftsteile nicht zu gefährden. Bestandteil des
Vorhabens sollen weiterhin exemplarische Konfliktlösungsmodelle im
Bereich Naturschutz/Landwirtschaft sein. Die ausgewählten Flächen
sollen besucherorientiert miteinander vernetzt werden, z.B. über
Radwander- oder Wanderwege. Durch das Leitprojekt sollen
schließlich neue, geestspezifische touristische Potentiale
entstehen, die durch den Zweckverband, aber auch die einzelnen
Kommunen, für die Tourismus- und Naherholungsplanung genutzt werden
können. |
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| Instrumente: |
Zu den Instrumenten, die für eine erfolgreiche
Umsetzung des Vorhabens erforderlich sind, gehören die
Durchführung von Bestandsaufnahmen, u.a. hinsichtlich der für die
Aufbereitung und Präsentation notwendigen Maßnahmen. In einigen
Fällen wird es darüber hinaus erforderlich sein, gesonderte
landwirtschaftliche Betroffenheitsanalysen durchzuführen. Auf diese
Weise wird sichergestellt, dass die Landwirte als Besitzer und/oder
Bewirtschafter der Flächen frühzeitig in die Planungen einbezogen
sind und möglichen Konflikten vorgebeugt werden kann. |
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| Adressaten: |
Das Vorhaben richtet sich an die in der Geest
lebenden Menschen sowie die Besucher/innen der Region. Schulklassen
sind eine weitere wichtige Zielgruppe - so eignen sich die
ausgewählten Landschaftselemente und deren exemplarische Aufwertung
und Präsentation in hervorragender Weise für die
"außerschulische" Bildung bzw. können als
"außerschulische Lernorte" genutzt werden. An der
Umsetzung werden im wesentlichen die Kommunen, die Vertreter der
Landwirtschaft (Landvolk, Flächeneigner) sowie Fachvertreter/innen
des Naturschutzes beteiligt. Bereits bei der Konzeption, der Auswahl
der Flächen usw. soll darüber hinaus die lokale Bevölkerung
einbezogen werden. Einwohner/innen und insbesondere die Mitglieder
der zahlreichen Heimatvereine sind die eigentlichen
"Experten" und wissen häufig sehr gut Bescheid über die
Besonderheiten ihrer näheren Umgebung. |
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| Durchführung: |
Am Beginn des Projektes steht die Auswahl der "zeigenswerten" Flächen. Da das Vorhaben auf die Gesamtregion ausgerichtet ist und im übrigen alle Mitgliedskommunen der Geest mit verschiedensten geesttypischen Landschaftselementen aufwarten können, geschieht die Auswahl in gemeinsamer Abstimmung der Kommunen. Bei der Auswahl der Flächen ist darauf zu achten, dass die landschaftliche Vielfalt der Geest abgebildet werden kann: zu den kennzeichnenden Landschaftselementen gehören u.a. Wallhecken, Schlatts, Talräume, Geestbäche, Grünlandbereiche, Heidelandschaften, Dünen, Eschbereiche, Moore, Wälder. Auch die Rieseleiwirtschaft gilt als eine aufgrund der natürlichen Voraussetzungen entstandene Besonderheit der Wildeshauser Geest und soll im Rahmen des Vorhabens ebenfalls thematisiert werden. Entscheidend für die Auswahl ist weiterhin, dass anhand der Flächen spezifische geschichtliche Nutzungsformen, kulturelle Einflüsse usw. dargestellt werden können. Es liegen bereits zahlreiche Projektvorschläge hinsichtlich der Inwertsetzung des natürlichen Potentials vor (z.B. Welsburger Wiesen, Sandfänge in Hatten, Sannum, Döhlen, Sager Schweiz usw.) auf die bei der Planung zurückgegriffen werden kann. Projektbestandteil ist neben der Durchführung von Bestandsaufnahmen und landwirtschaftlichen Betroffenheitsanalysen (siehe auch: Instrumente) die für einzelne Flächen ggf. erforderliche Durchführung und Sicherung naturschutz- und landschaftspflegerischer Maßnahmen (z.B Wallhecken-Schnitt, Entkusselung u.a.). Um die Anschaulichkeit der Landschaftselemente zu erhöhen, sollen vereinzelt geesttypische Bauwerke, die im Zusammenhang mit dem jeweiligen landschaftlichen Element stehen, wiederhergestellt werden, so z.B. Flechtzäune, ggf. Schafstall, Rieseleiwirtschaft im Modell etc.). Bei der Erarbeitung des Entwicklungskonzeptes ist eine überaus große Bereitschaft seitens der Bevölkerung, von Heimat- und Bürgervereinen usw. signalisiert worden, gerade in diesem Bereich auch tatkräftig mitzuwirken. Auch sollen Schulklassen bereits bei der Umsetzung (z.B. Bau eines Flechtzaunes unter Anleitung) einbezogen werden.
Große Bedeutung kommt der Aufarbeitung der geschichtlichen und
ökologischen Zusammenhänge zu. Sie ist Basisarbeit für die
anschließende Präsentation der Landschaftselemente. Die
touristische "Erschließung" der ausgewählten Flächen
soll nach den gebotenen Möglichkeiten erfolgen, d.h., dass
besonderer Wert darauf gelegt werden muss, die Landschaftselemente
nicht zu gefährden. Mögliche Präsentationsmittel sind daher:
Beschilderung, Informationsmaterial, Beobachtungsstände, Lehrpfade,
Rad-/Wanderweg. In diesem Zusammenhang sollen die
Gästeführer/innen der Wildeshauser Geest für diese speziellen
Inhalte und Themen weiterqualifiziert werden. Sie übernehmen eine
Schlüsselrolle in der Präsentation der Thematik. Auch die
Regionalen Umweltbildungszentren sollen in das Vorhaben einbezogen
werden, u.a. im Hinblick auf die Entwicklung begleitender
Bildungsangebote für Schulklassen. |
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| Raumbezug: |
Gesamte Wildeshauser Geest (Exemplarische Auswahl
geeigneter geesttypischer Landschaftselemente) |
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| Träger: |
Zweckverband, Naturschutzstiftungen |
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| Zeitplan: |
Beginn: 01.01.2002 |
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| Finanzbedarf: |
250.000 Euro
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| Kofinanzierung: |
Kommunen |
Leitprojekt: Vermarktungsinitiative für regionale
landwirtschaftliche Produkte
| Ziel: |
Das Vorhaben zielt auf die Förderung regionaler
Absatzstrategien, um auf diese Weise insbesondere kleinen und
mittleren bäuerlichen Familienbetrieben weitere
Einkommensmöglichkeiten zu bieten. Voraussetzung dafür ist, dass
seitens der Bevölkerung eine größere Identifikation mit der
Region und "ihren" Produkten entsteht; die Zusammenhänge
zwischen regionalem Einkauf, der Erhaltung von Arbeitsplätzen und
einer wertvollen Kulturlandschaft müssen aufgezeigt werden. Nur
wenn auf Seiten der Verbraucher/innen ein Bewußtseinswandel und
eine Wertschätzung regional erzeugter Nahrungsmittel einsetzt,
können regional-orientierte Absatzstrategien erfolgreich sein. Um
diese zu befördern, setzt das Vorhaben auf die Identifikation und
Förderung insbesondere geesttypischer Produkte, wobei das
Hauptkriterium dafür die Herkunft "aus der Geest" sein
wird. Aber auch die dem gewählten Leitmotiv entsprechende
Rückbesinnung auf "alte" Nahrungsmittel, Konservierungs-
oder Herstellungsmethoden sollen Kennzeichen der
Vermarktungsinitiative sein. Des weiteren ist die Entwicklung eines
regionalen Herkunfts- und Gütesiegels Bestandteil des Projektes.
Das Projekt setzt an den bestehenden Strukturen der
Direktvermarktung in der Wildeshauser Geest an. Es dient der
Effektivierung dieser bestehenden Strukturen, indem es als
Gemeinschaftsinitiative und durch die Einbindung in eine regionale
Gesamtstrategie den Landwirten eine zusätzliche und in dieser Form
allein durch individuelle Anstrengungen nicht zu erreichende
Unterstützung bietet. |
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| Instrumente: |
Die persönliche Werbung für das Produkt sowie die Durchführung von besonderen Aktionen sind wichtige Instrumente für die Förderung der Direktvermarktung regionaler Produkte. Geeignete Aktionen wären z.B. Hoffeste, thematische Veranstaltungen ("Kartoffeltag"), Regionalwochen in der Gastronomie, Hofführungen, Wochenmarkt-Aktionen sowie auch regionale Messen zur Förderung des Bekanntheitsgrades regionaler Produkte.
Ein besonders wichtiges Instrument ist die Entwicklung eines
eigenen Markenzeichens für "Geestprodukte". Die Erfahrung
vergleichbarer Regionalinitiativen zeigt, dass der
Wiedererkennungswert der Produkte von entscheidender Bedeutung ist,
weil der Bezug zur Region hergestellt und eine positive
Identifikation möglich werden kann. Daher solldas im Zusammenhang
mit dem Leitprojekt "Marketinginitiative" (vgl. 8.5) zu
entwickelnde Label für die Wildeshauser Geest auch im Rahmen dieses
Vorhabens Verwendung finden. Hinsichtlich der qualitativen
Anforderungen an die Produkte soll an bestehende Prüfzeichen, z.B.
der CMA und anderer anerkannter Einrichtungen angeknüpft werden. |
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| Adressaten: |
Das Projekt richtet sich auf der Akteursseite an
interessierte Inhaber/innen landwirtschaftlicher Betriebe, die
bereits im Bereich Direktvermarktung aktiv sind oder dieses planen.
Die Landwirtschaftskammer Weser-Ems nimmt wichtige Funktion als
beratende Einrichtung wahr. Weitere wichtige Akteure sind die
potentiellen Abnehmer landwirtschaftlicher Erzeugnisse, insbesondere
aus der Gastronomie, aber auch aus dem verarbeitenden Handwerk
(Bäcker, Fleischer). Vor allem aber wendet sich das Projekt an die
sog. Endverbraucher/innen, d.h. die regionale Bevölkerung und
selbstverständlich auch die Gäste der Wildeshauser Geest.
Schließlich sollen die Kommunen der Wildeshauser Geest eng
einbezogen werden, um das Vorhaben nicht losgelöst von sonstigen
kommunalen Entwicklungsanstrengungen zu betreiben. |
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| Durchführung: |
Am Beginn des Vorhabens steht die Bildung einer Interessengemeinschaft, die aus interessierten Landwirten und nach Möglichkeit bereits potentiellen Abnehmern bestehen sollte. Aufgabe der Intereressengemeinschaft wird es sein, die Grundlagen für die Initiierung von Geschäftsbeziehungen zwischen Produzenten, Verarbeitern, Handel und Verbraucher/innen zu schaffen. So müssen sich die Beteiligten über gemeinsame Prüfkriterien hinsichtlich Regionalität und Qualität als Bestandteil des Markenzeichens verständigen und "geesttypische" Produkte identifizieren. Auch findet innerhalb der Interessengemeinschaft die gemeinsame Konzeption begleitender Angebote zur Steigerung des "Erlebniswertes" und der Akzeptanz regionaler Produkte (z.B. Hofführungen, Präsentation alter/neuer Bewirtschaftungsmethoden, Anbau und Präsentation geesttypischer Nutzpflanzen usw.) statt. Sobald die notwendigen Voraussetzungen (Markenzeichen, Produkte) geschaffen sind, müssen gemeinsame Marketingmittel (Broschüren, Flyer, Internet-Information) bereitgestellt werden, um für das Vorhaben in der Öffentlichkeit. werben zu können. Auch sollen gemeinsam mit Bildungsträgern begleitende Bildungsangebote speziell für Kindergärten und Schulklassen entwickelt werden.
Da das Vorhaben auf vorhandenen Strukturen aufsattelt, ist
weniger investiver als vor allem koordinierender Aufwand
erforderlich. Die Einbindung in ein Regionalmanagement, das die
Strukturen des "Informationsnetzwerks Wildeshauser Geest"
intensiv nutzt, ist daher eine wichtige Voraussetzung für die
erfolgreiche Umsetzung des Vorhabens (vgl. 8.5). |
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| Raumbezug: |
Gesamte Wildeshauser Geest |
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| Träger: |
Zweckverband, Direktvermarkter, Landwirtschaftskammer |
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| Zeitplan: |
Beginn: 01.01.2002 |
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| Finanzbedarf: |
300.000 Euro
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| Kofinanzierung: |
Kommunen, mögliche weitere Finanzierungspartner: Landwirtschaftskammer, Wirtschaftsförderungsgesellschaften |
Projektfundus: Weitere Projektvorschläge im Maßnahmebereich 2
Projekt |
Kurzbeschreibung |
Vorschlag durch |
Räumlicher Bezug |
Konkr. |
|
Exemplarische Konfliktlösungs- modelle |
zur Bearbeitung von Konflikten zwischen Landwirtschaft und anderen räuml. Interessen, z.B. über Wegestruktur, Vertragsnaturschutz |
Landvolk Mittelweser, Herrn Haase |
Gesamtregion |
Idee |
|
agenda Meridian |
Mehrjähriges Baumpflanzprojekt, interkommunaler Alleenverbund |
Agenda e.V., Hude |
Gesamtregion |
Antragsreife |
Anlage von Alleen |
|
Gemeinde Goldenstedt |
Gesamtregion |
Idee |
Bassumer Apfel |
Erschließung eines Regionalproduktes aus dem Apfelgarten des Stiftes in Bassum |
Landfrauenverein, Freudenberg-Bassum e.V, Frau Waltraud Israel |
östl. Geest |
Idee |
Obstbaumalleen, Obstbaumwiesen in kleinen Ortschaften |
Wiederbelebung einer landw. Produktionstechnik |
Gemeinde Goldenstedt |
Gesamtregion |
Idee |
|
Anlegung einer Obsterlebniswiese beim NIZ |
Anlegen einer regionaltypischen Obstbaumwiese inkl. Scheune zur Lagerung, Verarbeitung und für Verkauf |
Förderverein Goldenstedter Moor |
Gemeinde Goldenstedt |
Antragsreife |
|
Anlage eines Obstlehrgartens auf der Streuobstwiese des RUZ Hollen |
Information über und wecken des öffentlichen Interesses für den Lebensraum "Streuobstwiese" durch einen Obstlehrgarten |
Regionales Umweltbildungs- zentrum Hollen e.V. |
Hollen, Gemeinde Ganderkesee |
Idee |
|
Pflege von Kleingewässern |
Erhalt und Pflege von Schlatts ua. |
Stiftung Naturschutz im LK Diepholz |
Gesamtregion |
Idee |
Biotoppflege Naturdenkmal 243 |
Aufwertung einer Schlattfläche |
Gemeinde Ganderkesee |
Gemeinde Ganderkesee |
Idee |
|
Wallhecken, Schlatts, Landwehren, Binnendünen |
Erhalt und Entwicklung alter Landschaftsbestandteile, Vernetzung und Besucherführun, gggfs. In Verbindung mit einem Periodikum zur Kulturgeschichte der Region |
NAG Ganderkesee, Herrn Georg Müller, Herrn Hermann Speckmann |
Bereich Ganderkesee, aber auch Gesamtregion |
Idee |
|
Grenzfeststellungen bei Gemeinde- und genossenschafts- wegen |
In Verbindung mit Wallhecken, Windschutzgehölzen usw. |
Gemeinde Goldenstedt |
Gesamtregion |
Idee |
|
Welsburger Wiesen |
Erhalt und Entwicklung alter Kulturlandschaft |
Forstamt Hasbruch |
Nahbereich Welsburger Wiesen |
Idee |
|
Aufwertung geesttypischer Kultur- und Naturdenkmale |
z.B. Sandfänge in Hatten, Sannum, Döhlen, Sager Schweiz durch Aufarbeitung der Geschichte, Kartierung, Beschilderung, Führungen erschließen, erhalten, Bauwerke wieder errichten |
Herrn Wolfgang Gavelis |
Westl. Geest |
Idee |
Renaturierung der Hunte |
Flußschleifen, Flachwasserzonen, Vegetation,dabei Anlage von "Feuchtpfaden" nach niederländischem Vorbild (ev. auch Hunte-(Rad-) Wanderweg) |
HunteRegio e.V., Frau Ursula Klavonn, Herr Dr. Georg Bruns, Herr Hermann Speckmann |
Huntetal |
Projekt- skizze |
Erhalt der "Rieselei" |
a) Erhalt der alten
Bauwerke, Gräben, und Flächen des
ehemaligen Be- und Entwässerungs- systems im Einzugsbereich der Hunte |
a) Herrn Karl-Heinz
Pelster |
Einzugsbereich der Hunte |
Idee |
|
Geestrand und Talränder |
Urstromtal der Hunte und einmündender Bäche erhalten und erfahrbar machen bzw. dokumentieren |
Frau Lisa Dirks |
Tal der Ellernbäke, aber auch sonst. Einzugsbereich der Hunte |
Idee |
|
Renaturierung, Anlage von Biotopen, Reaktivierung eines alten Lethearmes |
Renaturierung von Teilen der Letheaue |
Herrn Kurt Haake |
Letheniederung bei Littel |
Idee |
|
Biotopverbessernde Maßnahmen, Hegebuschaktionen |
|
Jägerschaft Oldenburg Delmenhorst |
Gesamtregion |
Idee |
|
Kennzeichnung von Ersatzflächen |
Ersatzflächen nach der Eingriffsregelung erfahrbar machen |
Frau Bärbel Henning-Rönsberg |
Gesamtregion |
Idee |
Naturlehrpfad |
...im Gemeindegebiet |
Gemeinde Ganderkesee |
Gemeinde Ganderkesee |
Idee |
Anlage eines Naturlehrpfades |
... im Raum Twistringen |
Lokale Agenda 21 Twistringen |
Raum Twistringen |
Projek- skizze |
|
Natur- und Geschichtslehrpfad "Vom Verschwinden im Moor" |
Pfad vom Hasbruch über Höhenböken zum Geestrandkanal |
Herrn H.-J. Wallenhorst |
Gemeinde Ganderkesee |
Idee/ Projekt- skizze |
Wiederherstellung der Wolfsschlucht im Friedeholz |
...als Freilichttheater |
Herrn Peter Schnabel |
Stadt Syke |
Idee |
|
Beseitigung von Solabstürzen in Fließgewässern |
Beseitigung von Betonschwellen in nicht-naturnahen Fließgewässern im Bereich des Wasser- und Bodenverbandes Wüsting |
W.u.B.-verband Wüsting, Herrn Günther Lütje |
Bereich Wüsting |
Idee |
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Hilfe f. bedrohte Arten |
Moorfrosch, Breitbl. Knabenkraut, Lungenenzian, Kleiner Heidegrashüpfer, Neuntöter, Kleine Bachmuschel |
LK Oldenburg, U. Naturschutzb., Frau Gisela Rüter |
LK Oldenburg |
Projekt- skizze |
Aufbau eines Katasters für besonders gefährdete Tierarten |
Grundlage für das weitere naturschutzfachliche Vorgehen schaffen, viele Untersuchungen zusammenfassen |
HunteRegio e.V. |
Gesamtregion |
Idee |
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Weißstorchprojekt Wildeshauser Geest |
Herstellung von Extensivgrünland auf Stillegungsfläche, Bündelung der Flächen zur Auslastung einer Biogasanlage, spezielles Förderkonzept |
BUND Hache-Delme-Hunte |
Gesamtregion |
Projekt- skizze |
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"Eulenbäume" |
Erhalt und Schutz von Eulenbäumen |
Frau Gundela Sielaff |
Gesamtregion |
Idee |
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Krötenwanderungen |
Technische Lösungen zur Unterstützung schaffen |
KTA/BUND/AgfH, Frau, Bärbel Henning-Rönsberg |
Gesamtregion |
Idee |
Errichtung eines Feuchtbiotops |
...am Rande des Schreenmoores in Sandhatten |
Hegering Hatten, Herrn Werner Gramberg |
Sandhatten |
Idee |
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Anlegen eines Storchenbiotops |
...im Ursprungstal der Weser in Syke-Osterholz/Südstedter Bach |
Herrn Peter Schnabel |
Stadt Syke |
Idee |
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Brachvogel- schutzprogramm |
..im Randbereich des Goldenstedter Moores durch extensive Bewirtschaftung |
Förderverein Goldenstedter Moor |
Gemeinde Goldenstedt |
Idee |
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Hofführungen |
Landwirtschaft früher und heute, z.B. mit Vorführungen (Broitbacken u.ä.) |
Herrn Jürgen Rüdebruch, Frau Gertrud Harthus |
Hatten, Gesamtregion |
Idee |
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"Pferdehaltung" (kein Projekttitel vorhanden |
Einkommensförderung bei landwirtschaftlichen Betrieben durch Pensionspferdehaltung auf einer mehr naturverbundenen und wissenschaftlich abgesicherten Basis |
Institut für hippologische Verhaltensstudien und - therapien, Groß Ippener |
Gesamtregion |
Projekt- skizze |
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Regionallogo "Naturpark Wildeshauser Geest" |
Entwicklung+Umsetzung eines Regionallogos für ökologische Produkte als Bestandteil eines Ökoprüfsiegels und des Europasiegels |
Prozept e.V., Herrn Eduard Hüsers |
Gesamtregion |
Projekt- skizze |
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Internetportal für regionale landw. Produkte / Internet- präsentation der Direktvermarkter |
Entwicklung/Umsetzung einer Kommunikations- und Handelsplattform für den Internetvertrieb landwirtschaftlicher und weiterer regional erzeugter handwerklicher Produkte |
Landvolk Mittelweser, Herrn Haase, Prozept e.V., Herrn Eduard Hüsers |
Gesamtregion |
Projekt- skizze |
Selbstvermarkt- ungszentren |
a) z.B. Bauernmarkt-Halle in Syke |
a, b) Landvolk Mittelweser, Herrn Haase, VVV Syke, Herrn Peter
Bauer |
Bereiche Syke, Hude, Goldenstedt |
Idee |
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Entwicklungs- konzept neue/alte Nutzpflanzen |
Studie und Konzepterstellung zu "Neue Agrarkulturen und Diversifizierung in der Landwirtschaft" |
Prozept e.V., Herrn Eduard Hüsers |
Gesamtregion |
Projekt- skizze |
Errichtung eines europäischen Forums für Umweltbildung |
Erweiterung des Naturschutz- und Informationszentrums (NIZ) durch Errichtung von Tagungs- und Übernachtungsräumen |
Förderverein Goldenstedter Moor |
Gemeinde Goldenstedt |
Antragsreife |
Unter www.hunte-natur.de finden Sie Informationen zum Wasserwandern entlang der Hunte. Die kostenlose "Wasserwanderkarte Hunte" kann auf der Broschüren-Seite bestellt werden.
© 2001-2008
Zweckverband Naturpark Wildeshauser Geest
• Delmenhorster Straße 6
• 27793 Wildeshausen
Telefon 04431 / 85-351 Fax 04431 / 85-432
Kontakt: info@naturparkwildeshausergeest.de
