Regionales
Entwicklungskonzept für den Naturpark Wildeshauser Geest
4. Ausgangslage
Die Darstellung der regionalen Ausgangslage in der Wildeshauser Geest erfordert eine ausführliche Betrachtung der sozialen, wirtschaftlichen und landschaftlichen Grundlagen. Hierfür ist einerseits die Betrachtung der vorhandenen Daten und andererseits die Einschätzung einer größeren Zahl von Expertinnen und Experten erforderlich.
Um die hier folgende Basisanalyse zu erstellen, wurden demzufolge alle aktuell verfügbaren Daten des Landesamtes für Statistik untersucht, soweit sie in der erforderlichen räumlichen Gliederung lieferbar waren. Parallel hierzu wurden regionale Expert/innen nach ihrer Einschätzung befragt. Die entsprechenden Befragungsergebnisse sind in die Interpretation der Daten eingeflossen (zur Einbindung von Expert/innen siehe auch 4.8). Wo sich die Argumentation ausschließlich auf vorhandenes ExpertInnenwissen stützt, wird gesondert darauf hingewiesen.
Eine große Schwierigkeit der Datenanalyse bestand im räumlichen Zuschnitt der Region: Wie bereits in Kap. 1 dargestellt, führt die sachlich richtige Abgrenzung des Naturparkes nach soziokulturellen und landschaftlichen Kriterien dazu, dass die Region mit vorhandenen Daten nicht trennscharf abgebildet werden kann.
Dies führt zunächst einmal dazu, dass die geschätzte Gesamtbevölkerungszahl auf der Basis von 1999 (vgl. Kap. 1) hier nicht weiterverarbeitet werden kann, da nur für vollständige Gemeindegebiete auswertungsfähige Datensätze vorliegen. Demzufolge weicht die hier ausgewiesene Gesamtbevölkerungszahl von den tatsächlichen Werten ab. Aussagen zur Entwicklung der Gemeinden Stuhr, Ganderkesee, Hatten, Wardenburg und Hude sind aus dem gleichen Grund nur begrenzt mit dem Bezug auf die Wildeshauser Geest zu interpretieren.
Da die Region sich über 3 Landkreise erstreckt, aber - räumlich gesehen- keinen davon vollständig einschließt, können ferner die in bester Differenzierung vorliegenden Wirtschaftsdaten auf Landkreisebene allenfalls zur Orientierung herangezogen werden. Auf Gemeindeebene sind insbesondere die Beschäftigtenzahlen nach Branchen durch viele Geheimhaltungen nicht aggregierbar.
Um soviele Details wie möglich zu erfassen und die Ausgangssituation in der Geest nachprüfbar darzulegen, wurden die Gemeindedaten so aufbereitet, dass eine Auswertung jeweils mit und ohne die oben genannten Stadtrandgemeinden möglich ist. Der Raum ist dementsprechend in "Kernraum" und "suburbanen Raum" aufgeteilt.
Um die Lesbarkeit zu verbessern, wurden sämtliche Schaubilder und Tabellen im Anhang zusammengefaßt. Tabelle und zugehöriges Schaubild können durch die im Fließtext angegebene Nummer schnell aufgefunden werden.
Am Ende jedes Abschnittes findet sich jeweils eine mit Spiegelpunkten ausgeführte Zusammenfassung der jeweiligen Kernaussagen. Der eilige Leser kann somit durch die Rezeption des kursiv gesetzten Textes einen raschen Überblick gewinnen.
Die Bevölkerung der Region ist in den letzten 20 Jahren kontinuierlich gewachsen (vgl. Tab. 1.1). Dabei hat sich der Anstieg der Bevölkerungszahlen seit dem Ende der 80er Jahre erheblich beschleunigt. Auffällig ist ferner, dass sich das Bevölkerungswachstum im Kernraum der Wildeshauser Geest gegenüber dem suburbanen Raum seit 1990 noch einmal beschleunigt hat.
Das Bevölkerungswachstum ist zum überwiegenden Teil durch Stadt-Umlandwanderungen aus den Verdichtungsräumen Bremen und Oldenburg bedingt. Die Daten zeigen dabei, dass nicht nur der unmittelbare "Speckgürtel" von den Wanderungen betroffen ist, sondern seit den 90er Jahren eben auch das Kerngebiet des Naturparkes starke Wanderungsgewinne zu verzeichnen hat.
Die Altersstruktur der Bevölkerung (vgl. Tab. 1.2) kann somit auch als das Ergebnis von 2 Suburbanisierungs-Wellen beschrieben werden: Während die erste dieser Bewegungen vornehmlich auf den Rand der Verdichtungsräume abzielte, was sich in einem hohem Anteil der 50-65jährigen zeigt, erstreckte sich die 2. "Welle" auch auf das Kerngebiet des Naturparkes. Dort ist ein auffallend hoher Anteil von Kindern und Jugendlichen zu verzeichnen. Die gezeigten Altersstrukturen entstehen somit durch die Wanderung von Familien mit jungen Kindern. Durch Anstieg der Grundstückspreise in Stadtnähe reichen die Suchradien für günstige Baugrundstücke immer weiter in den Raum hinein.
Bei all dem darf allerdings nicht der Eindruck entstehen, die Geest sei ein relativ neu besiedeltes Gebiet ohne eigene Wachstumsimpulse. Allerdings werden die Reproduktionsraten der "Altbevölkerung", auch derjenigen des Kerngebietes, zunehmend durch Wanderungsgewinne überlagert.
Differenziert man die Bevölkerung nach Geschlechteranteilen, zeigen sich auch hier die Auswirkungen der Zuwanderung (vgl. Tab. 1.4): Lediglich im suburbanen Raum liegt der Frauenanteil an der Bevölkerung im Alter von 25-50 über dem Landesdurchschnitt. Ältere Frauen sind hier demgegenüber sehr viel geringer vertreten als im Landesdurchschnitt.
Ein genereller Merkposten aus der Betrachtung insgesamt kann aber sein: Frauen sind in der Nähe von Städten stärker vertreten als "auf dem Land". Diese Beobachtung wird durch die Tatsache unterstützt, dass Wildeshausen und Syke als Mittelzentren im ländlichen Raum fast durchweg höhere Frauenanteile aufweisen als die anderen Gemeinden. Ein vorsichtiger Schluss aus dieser Beobachtung kann die Annahme sein, Frauen orientierten sich bei der Wahl ihres Wohnortes zunehmend am Vorhandensein von Erwerbsmöglichkeiten.
Die Verteilung der Bevölkerungsdichte über das Gebiet des Naturparkes unterstreicht schließlich noch dessen Lage am Rande der Verdichtungsräume (vgl. Tab. 1.3): Sie reicht von etwas über 50 Einwohnern je qkm in Dötlingen bis 370 Einwohnern je qkm in Stuhr. Obwohl die Strukturen der Mittelzentren Wildeshausen und Syke hier eigene Akzente setzen, ist die Bevölkerungsdichte im Kern des Naturparkes mit durchschnittlich 99,2 Einwohnern je qkm geringer als im Suburbanen Raum (181 E. je qkm). An dieser Stelle muss allerdings noch einmal darauf hingewiesen werden, dass die einwohnerstärksten Ortsteile von Stuhr, Ganderkesee, Hatten, Hude und Wardenburg nicht im Gebiet der Wildeshauser Geest liegen. Die geschätzte durchschnittliche Einwohnerdichte dürfte daher etwa bei 120 Einwohnern je qkm liegen.
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Stark von Zuwanderung geprägte Region, auch in den ausschließlich ländlich geprägten Teilen des Raumes.
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Stark unterschiedliche Bevölkerungsdichte, je nach Lage im Raum und Größe der Gemeinde.
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Geringer Frauenanteil, insbesondere in ländlichen Gemeinden fern der Verdichtungsräume.
4.2 Allgemeine Wirtschaft und Beschäftigung
Die Wirtschaftsentwicklung zeigt die Wildeshauser Geest als äußerst dynamische Region. So steigen die Beschäftigtenzahlen seit Mitte der 80er Jahre erheblich stärker als im Landesdurchschnitt (vgl. Tab. 2.1). Bemerkenswert ist vor allem die nach 1992 anhaltende Dynamik. Während in Niedersachsen die Beschäftigungsentwicklung stagniert, läuft sie im Naturpark ungebremst weiter. Naturgemäss zeigt sich die stärkste Entwicklung in den Gebieten nahe der Verdichtungsräume.
Fokussiert man auf die Gemeindeebene, zeigt sich eine enorme Spreizung der Beschäftigtendynamik. Während etwa in Bassum die Beschäftigung in 20 Jahren nur um 7,7% gestiegen ist, beläuft sich der entsprechende Wert für Visbek auf 123,3%!. Die positive Tendenz in Visbek hat ihre Ursache in der starken Expansion weniger alteingesessener Großbetriebe.
Nimmt man die Beschäftigtendichte je 1000 Einwohner/innen bei der Interpretation zur Hilfe (vgl. Tab. 2.2), kann man feststellen, dass die erwähnte geringe Dynamik keineswegs auf ein hohes Beschäftigungsniveau aufbaut. Bassum liegt bei der Beschäftigtendichte allenfalls im Mittelfeld und Twistringen befindet sich im hinteren Teil der "Schlange".
Bei anderen Gemeinden mit einer nicht so hohen Beschäftigtendichte (wie etwa Hatten und Wardenburg) ist dies dagegen nicht auf fehlende wirtschaftliche Dynamik zurückzuführen, sondern eher auf einen stärkeren Zuzug von Einwohnern/innen. Insgesamt signalisiert die Beschäftigtendichte im Untersuchungsraum jedoch Handlungsbedarf, denn außer Stuhr, Wildeshausen und Visbek liegt sie in allen Gemeinden des Naturparkes unterhalb der niedersächsischen Durchschnittswerte.
Wie in der Bevölkerung überhaupt, so liegen auch die Frauenanteile an den Beschäftigten fast durchweg unter den niedersächsischen Vergleichswerten (vgl. Tab. 2.4). Allerdings zeigt sich hier ein anderes Bild als bei der Wohnbevölkerung: Weibliche Beschäftigte sind im Kernraum der Geest stärker vertreten sind als im suburbanen Raum. Die These von der "Arbeitsplatzaffinität" der Frauen läßt sich dennoch halten, da viele der weiblichen Beschäftigten mit Wohnort im suburbanen Raum ihren Arbeitsplatz in den Oberzentren haben und dort als Beschäftigte gezählt werden. Zudem sind die Werte des Kernraumes u.a. durch die hohen Werte der Mittelzentren Syke und Wildeshausen geprägt. Hier liegen die Anteile der weiblichen Beschäftigten signifikant über dem Landesdurchschnitt.
Die Betrachtung der Beschäftigtenzahlen nach Wirtschaftssektoren zeigt für die Wirtschaft der Wildeshauser Geest ein eher ungünstiges Bild (vgl. Tab. 2.3). Die Wirtschaftsstrukturen werden sehr stark durch die Land- und Forstwirtschaft und das Produzierende Gewerbe bestimmt. In Visbek und Goldenstedt ist der sekundäre Sektor sogar doppelt so stark vertreten wie im Land Niedersachsen.
Dabei ist die Betriebsgrößenstruktur durch einen hohen Anteil von kleinen und mittelständischen Betrieben mit bis zu 100 Beschäftigten geprägt. Dazu gehören auch die vielen kleineren Handwerksbetriebe, die, trotz ungünstiger Wirtschaftsstrukturen insgesamt, ein wichtiges Standbein der regionalen Wirtschaft darstellen.
Dienstleistungen sind gegenüber dem Landesdurchschnitt - insbesondere im suburbanen Raum - unterrepräsentiert. Hier werden die Dienstleistungsfunktionen von den nahen Oberzentren erfüllt.
Auffällig ist auch, dass Handel, Gastronomie und Verkehr nicht sonderlich ausgeprägt sind, obwohl es sich um eine Tourismus- bzw. Naherholungsregion handelt. Die über dem Landesdurchschnitt liegenden Werte für den suburbanen Raum werden sehr stark durch die extrem hohen Zahlen der Gemeinde Stuhr bestimmt.
Fokussiert man die Analyse auf die Anteile der weiblichen Beschäftigten (vgl. Tab. 2.5.1), so zeigt sich, dass diese im produzierenden Gewerbe geringer ausfallen als die Gesamtbeschäftigung. Die Beschäftigungsdomänen der Frauen liegen im Naturpark eindeutig bei den Dienstleistungen aber auch im Handel- und Gastgewerbe und schließlich auch in der Landwirtschaft. Bei den Dienstleistungen liegen die Beschäftigtenanteile für den Kernraum sogar über dem Landesdurchschnitt.
Betrachtet man dagegen nicht die Frauenanteile an der Gesamtbeschäftigung, sondern die Struktur der weiblichen Beschäftigung selbst, so zeigt sich ein differenzierteres Bild (vgl. Tab. 2.5.2): Im Gegensatz zu den Landeswerten arbeiten von den beschäftigten Frauen mehr im produzierenden Gewerbe, und weniger bei Handel, Gastronomie und Dienstleistungen (unter Berücksichtigung des "Ausrutschers" Stuhr). Dies wiederum gilt besonders für den Kernraum mit seinem geringeren Angebot an entsprechenden Arbeitsplätzen. Diese Zahlen zeigen zum einen die große arbeitsbezogene Flexibilität von Frauen im ländlichen Raum, verweisen andererseits aber auf den vorhandenen geschlechtsspezifischen Handlungsbedarf (siehe auch Kap. 5).
Mindestens ein Drittel aller Beschäftigten arbeitet in Teilzeit. Die Tab. 2.8 zeigt, dass hiervon vorwiegend Frauen betroffen sind.
Um zumindest einen differenzierteren Eindruck der Wirtschaftsstrukturen in der Wildeshauser Geest zu erhalten, soll noch ein Blick auf die entsprechenden Werte des Landkreises Oldenburg geworfen werden. Da dieser Landkreis mit seinem Gebiet die Wildeshauser Geest quasi "dominiert", kann hierdurch zumindest ein erster Eindruck von den strukturpolitischen Herausforderungen in der Geest gewonnen werden (vgl. Tab. 2.9). Noch über den (keineswegs als Muster einer zukunftsfähigen Wirtschaftsstruktur intepretierbaren) Landeswerten sind neben der Landwirtschaft Branchen überproportional vertreten, wie etwa das Leder- und Textilgewerbe, das Baugewerbe und private Haushalte. Unter dem Landesdurchschnitt liegen demgegenüber Wissenschaft, höherwertige Dienstleistungen und Elektrotechnik.
Am auffälligsten ist schließlich die hohe Präsenz der Handelsvermittlungen, ein Phänomen, welches mit einer verstärkten Ansiedlung von Großhandel, Verkehrs- und Logistikbetrieben an den Rändern der Verdichtungsräume (hier besonders: Bremen) zusammenhängt, und die Bedeutung der Autobahn 1 als Verkehrsachse unterstreicht.
Um zukünftige Entwicklungschancen abschätzen zu können, sollte zum Schluss ein kurzer Blick auf die regionale Wertschöpfung geworfen werden. Auch hier kann mangels anderer Daten der Landkreis Oldenburg als "Stellvertreter" für die gesamte Geest dienen. Da die Zahlen in anderer Differenzierung vorliegen als die Daten über die Beschäftigung, läßt sich somit nur der Verlauf interpretieren (vgl. Tab. 2.6): Dabei zeigt sich in aller Deutlichkeit, dass nur der Dienstleistungsbereich seine Wertschöpfung kontinuierlich und signifikant steigern konnte. Schwach positiv hat sich auch der Bereich Handel und Verkehr entwickelt, gegenüber Niedersachsen eine Besonderheit.
Die gesamte Wertschöpfung entwickelt sich zwar kontinuierlich positiv (hier zu Faktorkosten, vgl. Tab. 2.7), die beiden Landkreise Diepholz und Oldenburg haben sich aber - trotz anhaltender Dynamik - im Verhältnis zu den Werten des Bundes gegen 1992 von der Entwicklung abgekoppelt. Dass sie damit - anders als die Landkreise Cloppenburg und Vechta - im Landestrend liegen, tröstet nur wenig.
Zwar sollte dieses Streiflicht auf die Entwicklung von Wertschöpfung und Beschäftigung auf der Landkreisebene nicht überbewertet werden. Dennoch zeigt sich insbesondere im Hinblick auf die Wertschöpfung je Erwerbstätigen (o.a. Tab.) in den Landkreisen Diepholz und Oldenburg ein wahrnehmbarer Rückstand gegenüber den Landkreisen Cloppenburg und Vechta sowie Niedersachsen insgesamt.
Das Niveau der Einkommensteuer je Steuerpflichtigen paßt schließlich insofern ins Bild, als es für den überwiegenden Teil der Geest unterhalb des Landesniveaus anzusiedeln ist (vgl. Tab. 2.7.1). Zwar liegt der suburbane Raum insgesamt darüber. Berücksichtigt man jedoch die hohen Werte für Stuhr und Ganderkesee, deren Gebiet nur zum Teil zum Naturpark gehört, fällt die Betrachtung entsprechend negativer aus.
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Dynamische Beschäftigungsentwicklung mit starken kommunalen Unterschieden,
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Beschäftigtendichte allerdings überwiegend unter dem Landesdurchschnitt.
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Insgesamt unterdurchschnittliche Beschäftigungsanteile von Frauen (mit lokalen Unterschieden). Schwerpunkte der Beschäftigung von Frauen bei Handel, Gastronomie und Dienstleistungen.
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Die Teilzeitbeschäftigung ist von Frauen dominiert.
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Ungünstige Wirtschaftsstruktur mit hohen Anteilen der Land- und Forstwirtschaft und des Produzierenden Gewerbes, dynamische Branchen des Verarbeitenden Gewerbes sind nur teilweise vertreten, höherwertige Dienstleistungen sowie Wissenschaft, Kunst und Kultur sind nicht ausreichend vorhanden.
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KMU und Handwerksbetriebe bilden dennoch ein wichtiges Standbein der regionalen Wirtschaft.
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Die Entwicklung der Wertschöpfung fällt seit 1992 vom Bundestrend ab.
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Das Niveau der Einkommensteuer liegt fast durchweg unter dem Landesdurchschnitt (Schätzung).
Über die Beschäftigung im Gastgewerbe lassen sich auf der Basis von quantitativen Daten nur sehr eingeschränkte Aussagen treffen. Dies liegt nur zum Teil an der geringen Deckungsfähigkeit der Beschäftigtenstatistik im Gastgewerbe (viele nicht-sozialversicherte Kräfte), sondern auch an der großen "Streuung" dieses Beschäftigungsfeldes über mehrere Branchen, wie z.B. Gastronomie, Handel, Bildung, Kultur, Dienstleistungen). Gerade in diesem Analysebereich müssen sich die Aussagen somit stark auf Expertenwissen stützen.
Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung im Untersuchungsraum ist im Gastgewerbe (einer Toursimusregion) als gering zu bezeichnen, obwohl sie stellenweise höher liegt als in Niedersachsen insgesamt (vgl. Tab. 4.3). Auffällig sind lediglich die hohen Werte für die Gemeinde Dötlingen.
Die jeweils vorhandenen Bettenkapazitäten korrespondieren, außer im Falle Dötlingens, nicht mit der Beschäftigtenzahl, obwohl hier nur Betriebe mit mehr als 8 Betten gezählt worden sind (d.h., kleine Familienpensionen also außerhalb der Betrachtung liegen, vgl. Tab. 4.1). Trotz der eingeschränkten Interpretationsfähigkeit der Daten und großer Unterschiede innerhalb des Raumes ergibt sich generell die Einschätzung, dass die Bettenkapazitäten sowie die damit verbundene Beschäftigung im Untersuchungsraum zu gering ist, obwohl die durchschnittliche Auslastung der Betten fast durchweg unter dem Landesdurchschnitt von 38% anzusiedeln ist (vgl. Tab. 4.2).
Aufschluss über die Ursache dieser unzureichenden Ausstattung ist sicher auch die unter dem Landesdurchschnitt liegende Aufenthaltsdauer der Gäste. Die Region hat bisher offenbar weitestgehend auf den Bereich "Naherholung" gesetzt, und somit auf Besucher/innen aus den Verdichtungsräumen Bremen und Oldenburg, die der Region eine entsprechend geringere Wertschöpfung erbringen.
Für diesen Bereich ist auch die bisherige Infrastruktur des Tourismus ausgelegt: Es gibt eine relativ gute Ausstattung mit "einfacher" Infrastruktur (Wanderwege, Radwege, Reitwege, Sehenswürdigkeiten), es fehlt aber insbesondere die (themenspezifische) Verknüpfung aller dieser Komponenten zu "Gesamtpaketen" und eben auch eine entsprechende Gastronomie. Das Vorhandensein beider Infrastrukturbestandteile ermöglicht erst die Konzeptionierung von touristischen Produkten.
Voraussetzung für eine Tourismusentwicklung, die eine befriedigende Wertschöpfung erzielt, ist ferner eine offensive Vermarktung des "Produktes" Wildeshauser Geest. In diesem Zusammenhang muss eine Analyse der zu bewerbenden Zielgruppen erfolgen. Auch eine von allen beteiligten Kommunen gemeinsam zu tragende Vermarktungsstrategie gehört zu den zentralen Infrastrukturbestandteilen, die dem Naturpark bisher noch fehlen.
Die bisherige Entwicklung des Tourismus weist insgesamt auf ein großes Mass unausgeschöpfter Potentiale hin.
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Geringes Beschäftigungsniveau im Tourismus,
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Fast durchweg vergleichsweise geringe Bettenkapazitäten mit unbefriedigender Auslastung wegen saisonalen Schwankungen und kurzer Aufenthaltsdauer.
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Dominanz der Naherholung mit geringer Wertschöpfung.
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Fehlende Verknüpfung touristischer Potentiale.
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Fehlende Zielgruppenorientierung und fehlende gemeinsame Vermarktungsstrategie.
Die Landwirtschaft in der Wildeshauser Geest ist ein Wirtschaftszweig mit breit ausdifferenzierter Produktionsstruktur und hoher Investitionsbereitschaft. Außer den mit der Grünlandbewirtschaftung verbundenen Produktionsarten sind fast alle landwirtschaftlichen Produktbereiche stark vertreten. Dementsprechend liegt das Schwergewicht der Flächennutzung beim Ackerland (vgl. Tab. 5.2). Dessen Anteil liegt im Kerngebiet der Geest bei über 80%. Im suburbanen Bereich ist ein Grünlandanteil von 46,1% zu verzeichnen, wobei hier abermals berücksichtigt werden muss, dass die Gemeinden mit hohem Grünlandanteil nur zum Teil im Naturpark liegen. Entsprechend gering ist die Grünlandbewirtschaftung innerhalb des Naturparkes.
Es gibt insgesamt nach Einschätzung von Experten wenig Großbetriebe, aber viele Betriebe des sogenannten "oberen Drittels". Diese Beobachtung wird durch die (wegen des regionalen Zuschnitts spärlich vorhandenen) Daten gestützt (vgl. Tab. 5.1): Der Anteil der Haupterwerbsbetriebe an allen landwirtschaftlichen Betrieben der Region liegt fast durchweg (Ausnahme: Visbek) oberhalb des Landesdurchschnitts. Naturgemäss fällt wegen der flächenbedingt geringeren Expansionsmöglichkeiten der Anteil der Haupterwerbsbetriebe im suburbanen Raum kleiner aus als im Kerngebiet der Geest. Hier zeigt sich ein strukturelles Problem der Landwirtschaft in den verdichteten Bereichen: Von 1979 bis 1997 ist z.B. der Anteil der landwirtschaftlichen Fläche im suburbanen Bereich um 4,8% zurückgegangen (vgl. Tab. 5.3). Dieser Rückgang liegt um einen Prozentpunkt über demjenigen des Kerngebietes, wobei selbst dieser den Landesdurchschnitt noch signifikant übertrifft.
Die Geest ist also auch insgesamt ein Gebiet mit einem überdurchschnittlichen Rückgang der landwirtschaftlichen Fläche. Dabei ist dieser Rückgang nicht nur durch die Flächenkonkurrenten Siedlung und Verkehr bedingt, sondern auch durch Naturschutz, Erholung und sonstige Flächennutzungen.
Eine insgesamt trotz der Flächenrestriktionen dynamische Landwirtschaft verfügt dennoch über große Potentiale in der Produktivitätsentwicklung. Man rechnet damit, dass in der Folge die Aufgabe von landwirtschaftlichen Betrieben weiter voranschreiten wird. Während die Schrumpfung der Betriebszahlen in der jüngeren Vergangenheit jährlich ca. 2-3% der Höfe betraf, ist gegenwärtig wegen der BSE-Problematik, MKS und einem entsprechenden vorübergehend veränderten Verbraucherverhalten mit einer "Aufgabequote von bis zu 5% zu rechnen.
Die Umstellung auf ökologische Anbaumethoden ist offenbar nur für wenige Landwirte eine betriebswirtschaftlich realistische Perspektive, denn der Anteil "Bio-Landwirtschaft" im Untersuchungsraum ist (wie andernorts auch) im Verhältnis zum konventionellen Bereich immer noch gering.
Gut ausgeprägt ist demgegenüber im Einzugsbereich der Oberzentren die Direktvermarktung. Hier hat in den vergangenen Jahren eine Entwicklung stattgefunden, die zumindest für einen kleinen Teil der nicht expansionsfähigen Betriebe eine Alternative darstellt. Dieser Bereich ist im Sinne einer Effizienzsteigerung noch ausbaufähig.
Nur wenige Betriebe haben sich bisher ein touristisches Standbein geschaffen (etwa durch "Ferien auf dem Bauernhof"). Zumeist sind solche Erwerbsformen mit der Struktur eines modernen landwirtschaftlichen Unternehmens nur schwer vereinbar. Der Tourismus bleibt jedoch als Alternative für sonst ausscheidende Betriebe bestehen. Hier liegt das Entwicklungshemmnis wiederum meist im fehlenden Kapital für die erforderlichen Investitionen. Insgesamt gesehen bleiben somit auch in einer florierenden Landwirtschaft wichtige Handlungsbedarfe für eine regionale Strukturpolitik bestehen.
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Diversifizierte Landwirtschaft mit hoher Investitionsbereitschaft.
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Rückläufige Landwirtschaftsfläche, insbesondere in der Nähe der Verdichtungsräume.
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Anhaltender Schrumpfungsprozess durch Betriebsaufgabe.
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Entwickelter Bereich der Direktvermarktung im suburbanen Bereich.
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Bisher geringes Aktivitätsniveau im Tourismus.
Obwohl die gesamte Wirtschaftsentwicklung mit Ausnahme der Landwirtschaft für die Beschäftigung positiv verlief, hat die Region ein beachtenswertes Niveau der Arbeitslosigkeit zu verzeichnen (vgl. Tab. 3.2). Zwar liegt der Anteil der arbeitslosen Personen im gesamten Untersuchungsgebiet unterhalb des niedersächsischen Landesdurchschnitts. Dennoch verdient das Ausmass der Erwerbslosigkeit in der Geest eine verstärkte Beachtung. Hier muss gerade eine eigenständige Entwicklung die entsprechenden Lücken schließen. Das unterstreichen die im Vergleich höheren Zahlen des suburbanen Raumes. Trotz der Nähe der Oberzentren mit ihrem reichhaltigen Angebot an Arbeitsplätzen sollte man es diesen nicht allein überlassen, die Lücken im regionalen Beschäftigungssystem zu schließen.
Dies gilt umso mehr, als der Anteil der weiblichen Arbeitslosen hier besonders hoch über dem Landesdurchschnitt liegt (vgl. Tab. 3.3).
Im Ergebnis betrachtet stellt Arbeitslosigkeit (noch) kein so großes Problem dar, wie in vielen anderen Gebieten. Der überdurchschnittliche Anteil von Kindern und Jugendlichen in der Region (vgl. Tab. 1.2) und die relativ hohe Frauenarbeitslosigkeit lassen allerdings keinen Zweifel daran aufkommen, dass Daseinsvorsorge auch in der Wildeshauser Geest zu einem erheblichen Teil aus dem Bemühen um eine eigenständige Beschäftigungsentwicklung besteht.
Die Zahlen der Sozialhilfeempfänger/innen (vgl. Tab. 3.1) korrespondieren zwar nicht unmittelbar mit dem Auftreten von Arbeitslosigkeit. Jedoch kann man auch hier annehmen, dass ein vielfältigeres Angebot von Arbeitsplätzen die Armut im Untersuchungsraum entscheidend verringern würde.
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Unter dem Landesdurchschnitt liegende Arbeitslosigkeit.
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Vergleichsweise hoher Frauenanteil an den Erwerbslosen.
Mit "Natur und Landschaft" ist ein zentrales Entwicklungspotential der Wildeshauser Geest beschrieben, denn eine große Zahl möglicher Entwicklungsstrategien ist mittelbar oder unmittelbar mit der Entwicklung von Natur und Landschaft verknüpft.
Wie Tab. 6.1 zeigt, liegt die Wasserfläche der Region, insbesondere im Kernbereich der Geest, signifikant unterhalb des Landesdurchschnitts. Ähnlich verhält es sich mit den Waldanteilen. Für ein mit Erholungsfunktionen belegtes Gebiet sind dies auf jeden Fall Besonderheiten, die bei einer oberflächlichen Betrachtung der Landschaft nur zum Teil auffallen. Die Wildeshauser Geest besteht somit zu einem erheblich über dem Landesdurchschnitt liegenden Anteil an landwirtschaftlicher Nutzfläche.
Nahezu alle die Landschaft betreffenden Maßnahmen müssen daher gemeinsam mit der Landwirtschaft in Angriff genommen werden. Dies zieht auch Konflikte nach sich, vor allem dann, wenn Entwicklungsziele der Landwirtschaft insgesamt bzw. einzelner Landwirte seitens des Naturschutzes oder der Tourismusentwicklung nicht bekannt sind.
In den Bereich "Konflikte" gehört auch die von Experten beobachtete, in letzter Zeit zunehmende Errichtung von Geflügelmastanlagen durch Betreiber außerhalb der Region. Da hier die Kommunen kaum Steuerungsmöglichkeiten haben (außer die Anlagen in den Außenbereich zu dirigieren), sind zunehmende Verstimmungen zwischen den Betreibern der Anlagen und der Bevölkerung sowie den touristischen Akteuren zu erwarten.
Gleichwohl ist der Erhalt und die Entwicklung der Natur von hoher Bedeutung. Die Anstrengungen des Naturschutzes richteten sich dabei besonders auf die Fluss- und Bachtäler mit ihren vielfältigen Lebensgemeinschaften.
Allerdings herrscht hier wie in anderen Bereichen der Geest mit ihren vielfältigen kulturlandschaftlichen Denkmälern ein hoher Handlungsbedarf. Weitere Produktivitätssteigerungen in der Landwirtschaft, die anhaltende Siedlungstätigkeit und auf der anderen Seite ein noch großes Potential an kulturgeschichtlichen und natürlichen "Bodenschätzen" (siehe auch Kap. 1) verweisen auf einen hohen Handlungsbedarf im Bereich Natur- und Landschaftsschutz.
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Geringe Anteile an Wald- und Wasserfläche, aber großes naturräumliches und landschaftliches Potential.
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In der Entwicklung befindliche Fluss- und Bachtäler.
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Zu erwartende Verstärkung von Nutzungskonflikten.
4.7 Vorhandene Planungen und übergeordnete Vorgaben
Da die Wildeshauser Geest sich über das Gebiet von 3 Landkreisen erstreckt, sind spezifische Aussagen der RROPs für dieses Gebiet kaum getroffen worden. Lediglich im Regionalen Raumordnungsprogramm des Landkreises Oldenburg wird mit Bezug auf das Gebiet des Naturparkes Wildeshauser Geest die Erholungsfunktion der Landschaft in ihrer Bedeutung unterstrichen. Unter D3.8 02 heißt es u.a.: "Alle Planungen und Maßnahmen sind aus diesem Grunde mit den Belangen der Erholung abzustimmen."
Im Vordergrund stehen dabei alle Formen der "ruhiggen Erholung" in der Natur, d.h., alle Formen der Erholung, zu denen es keiner besonderen Infrastruktur bedarf.
Darüber hinaus gelten Bestimmungen der RROPs (soweit vorhanden) zum Naturschutz, zur Landwirtschaft und zu anderen räumlichen Funktionen auch für das hier untersuchte Gebiet. Sie heben es aber nicht explizit hervor und werden somit nicht als räumliche Vorgaben spezifischer Art für die Wildeshauser Geest betrachtet.
Weitere Planungen, die das Gebiet der Wildeshauser Geest betreffen, kommen aus dem Kontext der Gemeinsamen Landesplanung Bremen/Niedersachsen (siehe auch Kap. 1). Bei der Aufstellung des Regionalen Entwicklungskonzeptes im Jahr 1996 wurden die Sanierung des Flußsystems der Hunte und die Verbesserung des Umfeldes des Walgebietes Hasbruch als Leitprojekte eingestuft (12.2, 12.3, höchste Priorität). Die Renaturierung von Geestbächen und die Erhöhung des allgemeinen Waldanteiles wurden als Projekte ebenfalls in das REK aufgenommen (12.4, 12.5).
Neben diesen Planungen gibt es ein planerisches Konzept, welches ausdrücklich auf die hier behandelte Region und ihre Erholungsfunktion abstellt: Im Jahr 1992 wurde vom Zweckverband ein Entwicklungsplan für den Naturpark Wildeshauser Geest aufgestellt, der allgemeine Maßnahmeziele im Bereich der Tourismus- und Freizeitentwicklung (Naherholung) festlegt (S. 106):
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Landschaftsentwicklung,
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Ergänzung Spiel- und Sporteinrichtungen,
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Ausbau des Bewirtungs- und Beherbergungsangebotes.
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Verbesserung des Ortsbildes und des innerörtlichen Grünsystems,
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Verbesserung des Einkaufs- und Dienstleistungsangebotes,
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Verbesserung des kulturellen Angebotes,
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Komplettierung der Verkehrserschließung,
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Minimierung störender Einflüsse und Verbesserung der Angebotsorganisation.
Die hier aufgeführten Zielsetzungen treffen nach wie vor einen großen Teil des Handlungsbedarfes der Region. Allerdings muss eine andere Verknüpfung der Ziele bzw. ihre Integration zu einem konsistenten Handlungsgefüge mit weiteren Entwicklungszielen neue Synergien erschließen und neue Potentiale in der Region freisetzen. Ein Widerspruch der Entwicklungsziele (vgl. 6) zu den Zielen der Raumordnung und Landesplanung ist nicht gegeben.
4.8 An der Bestandsaufnahme Beteiligte
Die Bestandsaufnahme wurde durch die begleitenden Gutachter vorbereitet: Auf der Basis von Datenanalysen führten die Gutachter Gespräche mit allen Städten und Gemeinden sowie Vertreter/innen des Landvolks, der Landfrauen, der Kammern, der Umweltverbände, Bildungseinrichtungen und Tourismuswirtschaft. Auf Basis dieser Gespräche erstellte FORUM einen Entwurf der Bestandsaufnahme, welcher im Plenum der LAG diskutiert und modifiziert wurde.
Die auf dieser Basis erstellte Endfassung wurde (wie auch die anderen Teile des REK) mit den Mitgliedern des Koordinierungsausschusses detailliert diskutiert.
In den Zukunftswerkstätten und über das Internet durch die Bevölkerung vorgebrachte Einschätzungen wurden bei der Erstellung der Endfassung berücksichtigt.
Unter www.hunte-natur.de finden Sie Informationen zum Wasserwandern entlang der Hunte. Die kostenlose "Wasserwanderkarte Hunte" kann auf der Broschüren-Seite bestellt werden.
© 2001-2008
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• Delmenhorster Straße 6
• 27793 Wildeshausen
Telefon 04431 / 85-351 Fax 04431 / 85-432
Kontakt: info@naturparkwildeshausergeest.de
