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Windmühlen

Die Mühle in Hengstlage

Die Windmühle in Hengstlage hatte bereits zwei Vorgängerinnen. Die erste Mühle an dieser Stelle war eine Bockwindmühle, sie war 1876 vom Urgroßvater des heutigen Besitzers errichtet worden. Während eines Sturms im Jahre 1925 wurde die Mühle so stark beschädigt, dass ein Neubau unumgänglich wurde. Wie viele andere Mühlen auch wurde die Mühle Hengstlage in den letzten Kriegstagen zerstört. Bereits 1947 hatte der Müller seine Mühle wieder aufgebaut, und sie hat die Zeit bis heute gut überstanden.

Die unter Denkmalschutz stehende Mühle ist noch voll funktionsfähig. Sie wird sowohl vom Eigentümer als auch von dem Mühlenverein Hengstlage e.V. gepflegt und instandgehalten. Die Mühle kann vorheriger Anmeldung besichtigt werden.
 

Die Windmühle in Harpstedt

Der Ackerbürger und Lohgerber Johann Conrad Menke baute 1871 diesen schönen dreistöckigen Galerieholländer. Die Mühle war anfangs eine Lohmühle kombiniert mit einer Sägerei. Später wurde die Anlage um eine Dreschmaschine erweitert. Zahlreiche Verbesserungen haben dazu beigetragen, dass die Mühle noch lange in Betrieb war. So wurde der Steert 1928 durch eine Windrose ersetzt und die Flügel erneuert. Die - hölzernen - Flügel wurden 1961 ein weiteres Mal ersetzt - diesmal mit Flügeln aus Eisen.

Die Mühle ist restaurierungsbedürftig und kann nicht besichtigt werden.
 

Die Windmühle in Altengraben - Ganderkesee

Dieser zweistöckige Galerieholländer wird auch "Buckmanns Windmühle" genannt. Sie wurde wahrscheinlich 1894 gebaut. Ansonsten ist über den Werdegang nur wenig bekannt. 1935 wurden die Flügel abgebaut und der Unterbau anderweitig genutzt. So war er 1969 als "Teppichmühle" bekannt. Nach einer missglückten Restaurierung wurde die Mühle zur Gaststätte umgebaut. Schließlich übernahm eine 1985 eine Bremer Firma die Mühle und restaurierte sie äußerlich vorbildlich. Seitdem ist sie das Wahrzeichen des Ortes und Sitz der Firma.

Die Mühle kann nicht besichtigt werden. 

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Urlaubsjournal 2009/2010


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