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Wassermühlen

Die Neumühle

Die Neumühle wird ebenfalls 1501 zum ersten Mal erwähnt. Sie gehörte damals wie heute zum Hof Niemöller - einem der altesten Höfe im Visbeker Raum. Nach dem zweiten Weltkrieg verlor die Mühle, wie viele andere kleinere Mühlen, an Bedeutung und wurd enur noch als provate Hofmühle beneutzt. In den 60er Jahren stellet die Familie den Mahlbetrieb endgültig ein. Die Mühle wurde 1972 zum Restaurant "Neumühle" umgebaut.
 

Die Mühle in Heinefelde

1511 wurde das Gut zu dem die Mühle gehörte, an die Kirche in Wardenburg verkauft und geteilt. Dabei ist die Rede von "de Möller ton Heinefeld". Während der Reformation kam das Gut in den Besitz des Oldenburger Grafen. Im Dreißigährigen Krieg wurde die Mühle offensichtlich neu gebaut. Wegen Schäden durch marodierende Banden und weil er "eine neue Mühle hat legen lassen" wurde dem Pächter 1634 ein Teil der Erbschaftsteuer erlassen.

Diese besonders idyllisch gelegene Mühle wird restauriert.
 

Die Mühle auf Gut Moorbeck

1517 verkaufte der Münstersche Drost von Delmenhorst, Wildeshausen und Harpstedt ein Gut an die Kirche in Wardenburg. Dieses Gut kam ebenfalls während der Reformation in den Besitz des Oldenburger Grafen. Das heutige Mühlengebäude wurde wahrscheinlich Ende des 19. Jahrhundert erbaut und war als Getreidemühle, Sägerei und Molkerei in Betrieb.

Heute ist "Gut Moorbeck" ein bekanntes Ausflugslokal mit einer wunderschönen Terrasse mit Blick auf den Mühlenteich. Die Umgebung lädt zu Spaziergängen ein.
 

Die Aumühle

Die Wassermühle an der Aue lag direkt an der "Vlamsche Straat" (Flämische Straße), einen alten Handelsweg von Bremen über Wildeshausen nach Holland. Erwähnt wurde die Mühle zum ersten Mal im Wildeshauser Stadtbuch von 1383 als "Baggensowe" (Owe = Aue). Man vermutet, dass die Mühle damals bereits 100 Jahre alt war. Eine Sprengung der Brücke am Ende des zweiten Weltkrieges zerstörte die alte Mühle. Wegen der dringend benötigten Stromversorgung wurde nach dem Krieg an ihrer Stelle ein kleines Turbinenkraftwerk gebaut.
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